Im ersten Artikel zur Geschenkroute ging es um einen gemeinsamen Nachmittag. Das funktioniert bei vielen. Aber nicht bei allen. Wer dir gegenübersitzt, entscheidet, was ankommt.
Deshalb hier eine Entscheidungshilfe. Vier Typen, die mir immer wieder begegnen, und für jeden ein Geschenk, das passt. Und eines, das du lassen kannst.
Zur Einordnung: Ich verkaufe ein Buch und ein Praxis-Heft zu ChatGPT. Beide tauchen unten auf, weil sie zu zwei der Typen passen. Wo sie nicht passen, sage ich das auch.
Der Aufgeber
Er hat ChatGPT einmal ausprobiert, eine Antwort bekommen, die nichts taugte, und es wieder zugemacht. Seitdem sagt er: „Das ist nichts für mich."
Was passt: Ein Nachmittag zu zweit, mit etwas Echtem aus seinem Alltag. Er braucht nicht mehr Wissen, sondern das Erlebnis, dass die zweite Frage besser ist als die erste. Dafür taugt der Gutschein zum Ausdrucken, mit drei Aufgaben für den Nachmittag.
Was nicht passt: Ein langes Buch zum Durcharbeiten. Wer nach dem ersten Versuch aufgegeben hat, liest keine Theorie.
Der Skeptiker
Er findet KI unheimlich, überschätzt oder beides. Er will nicht belehrt werden, und jedes „Probier es doch mal" klingt für ihn wie ein Verkaufsgespräch.
Was passt: Gar nichts zum Ausprobieren. Schenk ihm etwas, das ein konkretes Ärgernis löst, ohne dass er sich zur KI bekennen muss. Zum Beispiel die Antwort auf die Frage, was dieser Brief von der Versicherung von ihm will. Dann ist die KI Werkzeug und nicht Weltanschauung.
Was nicht passt: Ein Geschenk mit „KI" in der Überschrift. Das wirkt wie ein Vorwurf.
Der Berufstätige mit Papierkram
Sie oder er arbeitet viel, schreibt Mails und Berichte und kämpft abends mit Briefen von Ämtern, Versicherungen und der Hausverwaltung. Die Zeit fehlt, die Neugier ist da.
Was passt: Etwas, das sofort nützt. Mein Heft Briefe, Verträge, Behördenpost zeigt an sieben typischen Briefen, wie ChatGPT sie erklärt und wo die KI sich bei Fristen vertut. Ein Beispiel daraus steht im Artikel Briefe vom Amt mit ChatGPT erklären lassen. Es kommt als PDF, also auch am Tag vor Weihnachten noch an.
Was nicht passt: Ein langer Kurs mit Wochenplan. Wer keine Zeit hat, hat auch keine für das Geschenk.
Der Neugierige ohne Anleitung
Sie oder er hat Spaß an Neuem, fängt gern an und weiß nicht, wo. Wenn dir eine Person einfällt, die ständig fragt „Was kann das eigentlich alles?", dann ist es dieser Typ.
Was passt: Ein Buch zum Nachschlagen, das bei null anfängt. „Es liegt nicht an ChatGPT" erklärt Schritt für Schritt, wie man KI gute Aufgaben stellt, mit 50 Vorlagen für typische Situationen. Dazu der Gutschein für einen gemeinsamen Anfang. So bekommt er Hilfe, wenn du nicht da bist.
Was nicht passt: Ein Zugang ohne Begleitung. Ein bezahltes Abo schenkt nur den Zugang. Der fehlt den meisten gar nicht.
Wenn du unsicher bist
Frag den Menschen nicht, ob er ChatGPT benutzen will. Frag: „Was nervt dich gerade an deiner Post oder deinen Mails?" Die Antwort sagt dir, welcher Typ vor dir sitzt.
Und noch ein Gedanke zum Schluss. Das beste Geschenk in dieser Reihe ist selten das Medium, sondern der Anlass. Ein Gutschein, ein Heft oder ein Buch öffnen eine Tür. Durch gehen muss die Person selbst, am besten mit dir daneben.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Eigenwerbung für Produkte des Autors. Er ist keine Rechtsberatung. Der erwähnte Beispielbrief im verlinkten Artikel ist erfunden.
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